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Bundeswasserstraßen 
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Der Begriff Bundeswasserstraße ist im § 1 des deutschen Bundeswasserstraßengesetzes (WaStrG) als Legaldefinition definiert.

§ 1 WaStrG Binnenwasserstraßen, Seewasserstraße 
Bundeswasserstraßen nach diesen Gesetz sind die Binnenwasserstraßen des Bundes, die dem allgemeinen Verkehr;als solche gelten die in der Anlage aufgeführten Wasserstraßen; dazu gehören auch alle Gewässerteile die

a) mit der Bundeswasserstraße in ihrem Erscheinungsbild als natürliche Einheit anzusehen sind,
b) mit der Bundeswasserstraße durch einen Wasserzu- oder -abfluss in Verbindung stehen,
c) einen Schiffsverkehr mit der Bundeswasserstraße zulassen und
d) im Eigentum des Bundes stehen.

Die Seewasserstraßen

Seewasserstraßen sind die Flächen zwischen der Küstenlinie bei mittleren Hochwasser oder der seewärtigen Begrenzung der Binnenwasserstraßen und der seewärtigen Begrenzung des Küstenmeeres. Zu den Seewasserstraßen gehören nicht die Hafeneinfahrten, die von den Außentiefs, die Küstenschutz-, Entwässerungs-, Landgewinnungsbauwerke, Badeanlagen und der trockenfallende Badestrand.

soweit die Erfüllung der Verwaltungsaufgaben des Bundes nicht beeinträchtigt wird, kann das jeweilige Land das Eigentum des Bundes an Seewasserstraßen und an den angrenzenden Mündungstrichtern unentgeltlich nutzen, wenn die Nutzung öffentlichen Interessen dient, insbesondere zur Landgewinnung, Boden- oder Wasserentnahme, Errichtung von Hafenanlagen, zu Maßnahmen für den Küstenschutz und für den Wasserabfluss sowie für die Durchführung des Badebetriebes, zur Ausübung des Jagdrechts, der Muschelfischerei, der Schillgewinnung, der Landwirtschaft sowie aus den Eigentum sich ergebenen Befugnisse zur Nutzung von Bodenschätzen. Das Land wird Eigentümer der nach Nummer 1 gewonnenen Land- und Hafenflächen und errichteten Bauwerke. Es kann die Nutzungsbefugnisse nach Nummer 1 und 2 im Einzelfall einen Dritten übertragen. Rechte Dritter bleiben unberührt.


Zu den Bundeswasserstraßen gehören auch

die bundeseigenen Schifffahrtsanlagen, besonders Schleusen, Schiffshebewerke, Wehre, Schutz-, Liege- und Bauhäfen sowie bundeseigene Talsperren, Speicherbecken und andere bundeseigene Speisungs- und Entlastungsanlagen, die ihrer Unterhaltung dienenden bundeseigenen Ufergrundstücke, Bauhöfe und Werkstätten.

 

Wasserstraßen als Verkehrswege

Die volkswirtschaftlichen und umweltrelevanten Vorteile der Schifffahrt liegen in unvergleichlich niedrigen gesamtwirtschaftlichen Kosten pro Tonnen-km und in der Mehrzweckfunktion der Wasserstraße als Lebens- und Erholungsraum. Die Europäische Union setzt ebenfalls verstärkt auf das Schiff, um die bevorstehenden Verkehrszuwächse ökologisch verträglich und kostengünstig bewältigen zu können.

Wasser vernetzt

Das Netz der Bundeswasserstraßen in Deutschland umfasst ca. 7.300 km Binnenwasserstraßen, von denen ca. 75 Prozent der Strecke auf Flüsse und 25 Prozent auf Kanäle entfallen. Zu den Bundeswasserstraßen zählen auch ca. 23.000 km2 Seewasserstraßen. Zu den Anlagen an den Bundeswasserstraßen gehören u.a. 335 Schleusen und 280 Wehre, drei Schiffshebewerke, zwei Talsperren und etwa 1.300 Brücken. Zum Hauptnetz mit ca. 4.800 km (Wasserstraßenklasse IV und höher) zählen die Magistralen Rhein (mit den Nebenflüssen Neckar, Main, Mosel und Saar), Donau, Weser und Elbe sowie die verbindenden Kanalsysteme bis zur Oder und zur Donau. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des "nassen" Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) und sind dementsprechend leistungsfähig zu erhalten und zu gestalten. Vorhandene Engpässe sind im Netz zu beseitigen, um dessen wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Über die 750 km langen Seeschifffahrtsstraßen sind Nord- und Ostsee erreichbar. Über die Donau, den Main-Donau-Kanal, den Main und den Rhein sind die Anrainerstaaten zwischen dem Schwarzen Meer und der Nordsee erreichbar. Die West-Ost-Magistrale bildet das Kanalnetz zwischen Rhein und Oder. Es gibt mehr als 100 moderne öffentliche See- und Binnenhäfen. 56 von 74 Großstadtregionen in Deutschland haben einen Wasserstraßenanschluss.

Transport im Binnenschiffsverkehr

In Deutschland werden über die Bundeswasserstraßen jährlich Gütermengen von bis zu 240 Mio. Tonnen transportiert, mit einer Transportleistung von 60 bis 65 Mrd. Tonnen-km. Dies entspricht fast 90 Prozent der Güterverkehrsleistung der Eisenbahnen bzw. ca. 14 Mio. LKW-Fahrten. Weiterhin werden im Binnenschiffsverkehr etwa 1,5 Mio. Container (TEU) befördert, was zusätzlich 700.000 LKW-Fahrten entspricht. Damit leistet die Binnenschifffahrt einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der Transportnachfrage und dies kostengünstig, termingetreu und umweltverträglich. Von der Binnenschifffahrt und den Häfen sind ca. 400.000 Arbeitsplätze abhängig. Darüber hinaus haben die "Weißen Flotten" und die Flusskreuzfahrtschiffe eine zunehmende wirtschaftliche Bedeutung. Mit ihnen fahren jährlich viele Millionen Touristen und genießen so die reizvollen Wasserlandschaften.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

Hier werden wir in unregelmäßigen Zeitabständen immer wieder mal einen unserer großen Flüsse vorstellen. Jan van Dijk hat den Bericht über den Rhein geschrieben, Thomas Seidel den über die Mosel, alles andere stammt von Wikipedia. 

Unsere Flüsse

 


Hier kommen nun die verschiedenen Kanäle

 

Dortmund-Ems-Kanal Mittellandkanal Rhein-Main-Donau-Kanal