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Das Binnenschiff  - Die umweltverträglichste Transport-Alternative

Ein Vergleich mit den anderen wichtigen Transportmitteln Bahn und LKW zeigt, dass das Binnenschiff in Sachen Umweltverträglichkeit in jeder Hinsicht die besten Werte aufweist:
Energie-Ausnutzung:
Das Binnenschiff hat gegenüber den anderen Transportmitteln die geringsten Reibungswiderstände zu bewältigen. Deshalb verbraucht es für den Transport einer bestimmten Menge von Gütern deutlich weniger Energie als Bahn und LKW:
1 LKW-PS bewegt eine Last von 150 kg
1 Bahn-PS bewegt eine Last von 500 kg
1 Schiffs-PS bewegt eine Last von 4.000 kg !
Luftverschmutzung:
LKW: 164,0 g
Bahn: 48,1 g spezifische CO2 -Emission in g/tkm
Binnenschiff: 33,4 g
Lärm-, Boden-, Wasserbelastung:
Hier weist das Binnenschiff mit großem Abstand die geringsten Werte auf. (Vgl. dazu: "Externe Kosten")
Transport-Kapazität:
1 Trockengüterschiff mit 110 m Länge, 11,40 m Breite hat bei 2,50 m Abladetiefe eine Transport-Kapazität von 2.100 Tonnen.
Wenn diese Gütermenge nicht auf dem Wasser transportiert wird, fahren dafür rund 100 LKW (das ergibt eine LKW-Schlange von fast 10 km Länge!) oder rund 50 Eisenbahn-Waggons.

 

Quelle: Donaunachrichten


Die Binnenschifffahrt verfügt über genügend freie Kapazitäten auf den Wasserstraßen und bei der Flotte, die unmittelbar genutzt werden können. Sie kann Tausenden von Unternehmen preisgünstige, zuverlässige und nachhaltige Verkehrsleistungen quer durch Europa anbieten. Die Binnenschifffahrt ist bereit, bei der Verlagerung des Verkehrs von der Straße ihren Part zu übernehmen.
Die Beseitigung materieller, technischer und bürokratischer Engpässe wird den Transport auf Binnenwasserstraßen noch effektiver machen. Spediteuren bieten sich Qualitätsdienstleistungen, mit denen andere landgebundene Verkehrsträger hinsichtlich Preis und Zuverlässigkeit nicht ohne weiteres konkurrieren können. Die Nutzung der Binnenwasserstraßen trägt zudem nachhaltig zur Entlastung der Umwelt bei.
Die bevorstehende Erweiterung der EU führt zu einer Erweiterung des Binnenwasserstraßennetzes, das der Wirtschaft und dem Verkehrsgewerbe noch größere Möglichkeiten eröffnen wird.
Schifffahrtindustrie und Frachtspediteure sind daher aufgerufen, die vorhandene Kapazität und die sich bietenden Chancen zu nutzen, um neue Kunden für den Transport auf Binnenwasserstraßen zu gewinnen.

Die Binnenschifffahrt in der Europäischen Union:
• Länge des schiffbaren Netzes: 30 000 km
• Flotte der Gemeinschaft: ca. 11 500 Schiffe (meist Frachtschiffe mit Eigenantrieb)
• Ladekapazität der Flotte insgesamt: 11 Mio. t;
• Transportleistung der Flotte der Gemeinschaft im Jahr 2000 insgesamt: 125 Mrd. tkm;
• Anteil am gesamten Transportaufkommen im Jahr 2000: 7 % (wobei nur sechs Mitgliedstaaten ein miteinander verbundenes Wasserstraßennetz haben);
• Anzahl der Unternehmen: 7 000 (in diesen sechs Mitgliedstaaten);
• Anzahl der in diesem Wirtschaftssektor unmittelbar Beschäftigten: etwa 23 000.

Quelle: „EU energy and transport in figures“.

Die wichtigste Maßnahme auf dem Gebiet der Binnenschifffahrt in den letzten Jahren war die vollständige Liberalisierung des Marktes (seit dem 1. Januar 2000).
Der offene Marktzugang ist nun hergestellt, die Preise entstehen am Markt durch freien Wettbewerb – der dadurch verstärkte Wettbewerb beschleunigt die Modernisierung.
Überkapazitäten in der Binnenschifffahrt wurden durch eine konsequente Kapazitätspolitik und Abwrackaktionen reduziert. Die Flotte wurde um 15 % reduziert und damit einhergehend modernisiert. Im ersten Quartal 2003 wird die letzte Gemeinschaftsmaßnahme zur Regulierung der Flottenkapazität, die so genannte „Alt-für-neu-Regelung“, auslaufen.
Falls es allerdings zu einer neuerlichen ernsten Störung am Markt kommen sollte, ist ein erneutes Tätigwerden der Gemeinschaft nicht ausgeschlossen.
Zudem verfolgt die Gemeinschaft eine Politik der Harmonisierung der Vorschriften im Binnenschifffahrtsektor. So sollen die Bedingungen für die Erlangung von Schifferpatenten und technische Vorschriften für Schiffe auf Ebene der Gemeinschaft weitgehend in Einklang gebracht werden. Eine weitere Aktualisierung und Harmonisierung der Rechtsvorschriften bringt die Erweiterung der Gemeinschaft mit sich.

Nützliche Kontaktadressen und weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/transport/iw/de/site_map_de.htm
Weitere Informationen zu Binnenschifffahrt und Binnenhäfen:
Fachverbände der europäischen Binnenschifffahrt
• Europäische Binnenschifffahrtsunion
(EBU/UENF)
Postbox 23210
NL-3001 KE Rotterdam
Tel. (31-10) 411 60 70; Fax (31-10) 412 90 91
www.ebu-uenf.org
• Europäische Schifferorganisation (ESO/OEB)
Av. Bischoffsheimlaan 36
B-1000 Brüssel
Tel. (32-2) 217 22 08; Fax (32-2) 219 54 86
Andere europäische Vereinigungen
• Inland Navigation Europe (INE)
Av. Roi Albert II/Koning Albert II-laan 20
B-1000 Brüssel
Tel. (32-2) 553 62 70; Fax (32-2) 553 62 72
www.inlandnavigation.org